Tue Gutes und rede darüber – aber richtig!

Tue Gutes und rede darüber. Diese Lebensweisheit wird gerne zitiert. Gerade in der Werbung überbieten sich manche Konzerne damit, was sie alles Gutes tun. Beim Evangelisten Matthäus hat diese Aussage ein anderes Gepräge. So heißt es im 5. Kapitel, Verse 15 und 16: Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Weiterlesen

Bei Gott ist alles etwas anders

Auch wir verkünden tiefsinnige Weisheit – für alle, die dafür reif sind. Aber das ist nicht die Weisheit dieser Welt… Vielmehr verkünden wir Gottes geheimnisvolle Weisheit, die bis jetzt verborgen war. (1. Korinther 2,6f.)

Als wir uns Weihnachten zum Gottesdienst trafen, da sagte sie, kaum, dass ich sie begrüßt hatte: Es tut mir leid! Ich habe es nicht geschafft, mich für diesen Gottesdienst besonders fein zu machen.

Ganz betroffen schaute ich an mir herunter, stellte fest, dass ich auch nur sonntäglich gekleidet war, und dann blickten wir gemeinsam auf unsere schöne Krippe, wo das Jesuskind lieb lächelnd in seiner Krippe lag, und lächelten auch. Denn so schön diese Holzfiguren auch sind, so edel sie irgendwie herüberkommen und so sauber auch das Stroh aussieht, das wir um die Krippe herum gelegt hatten: das alles kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Gott zu uns auf die Erde nicht in großartiger Herrlichkeit kam, nicht im Sonntagsstaat oder Festtagskleidung, sondern in den Schmutz und Dreck unserer Welt. Weiterlesen

Gebrauchsanweisung für das Leben

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt. (Matthäus 28,20b)

Was wäre unsere Welt ohne Gebrauchsanweisungen? Hübsch bebildert, mit einfachen Worten und einprägsamen Hinweisen. Wer schon einmal ein Regal aufgebaut oder einen Fernseher angeschlossen hat, der weiß, dass das nicht immer so einfach ist, wie es uns die Anleitung glauben machen will. Und fällt das Produkt der Begierde mal etwas größer aus, dann hat die Anweisung auch schon mal den Umfang eines Romans von Thomas Mann. Gebrauchsanweisungen, die gibt es offenbar für alles und jedes. Aber wie ist es mit dem christlichen Glauben? Gibt es auch hier so etwas? Weiterlesen

Blume der Liebe

Die Rose ist die Blume der Liebe. Sie verströmt einen wunderbaren Duft. In vielen Schichten und Blütenblättern entfaltet sie sich. Zu jeder Zeit ist sie schön. Liebende verschenken eine noch geschlossene dunkelrote Rose an die Liebste als Liebeserklärung. In freudiger Hoffnung erwarten die Liebenden, dass sich ihre Liebe entfaltet und verströmt wie die Rose. Am Totensonntag werden weiße Rosen auf die Gräber geliebter Angehöriger gelegt als Zeichen der Liebe, die stärker ist als der Tod. Die Farbe Weiß weist auf Jesus Christus hin, der alles neu macht. Weiterlesen

Gottes Liebe ist grenzenlos

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm… Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seine Geschwister liebe. (1. Johannes 4,16+21)

Gott beurteilt die Menschen nicht nach menschlichen Maßstäben. Jeder Mensch ist nach seinem Bilde erschaffen und ist sein geliebtes Kind. Gott schenkt uns seine Liebe vorbehaltlos. Und wir sollen diese Liebe auch an unsere Mitmenschen weitergeben. Das ist manchmal nicht einfach. Selbst nicht in unserer näheren Umgebung, bei Menschen, die uns nahe sein sollten. Sogar in der Gemeinde.

Denn es nun mal nicht so, dass Christinnen und Christen die besseren Menschen sind. Auch unter uns gibt es „sone und solche“. Weiterlesen

Die Fridays for Future-Bewegung macht mir Mut

Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele? (Matthäus 16,26)

Das Klima ist in aller Munde. Schon wieder erreichten die Temperaturen im Sommer Rekordmarken und der Klimawandel ist auch bei uns in den Extremen spürbar: Zu wenig Wasser bei großer Hitze, zu viel Wasser bei Starkregen und Hagel im Hitzegewitter…

Schülerinnen und Schüler gehen auf die Straßen. Vor wenigen Wochen, zeitgleich mit dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund, trafen sich 40.000 junge Menschen in Aachen. Sie waren aus unterschiedlichen europäischen Ländern angereist, um gemeinsam am schulfreien Freitag zu demonstrieren. Weltweit fordern Jugendliche ein Umdenken und endlich weitreichende Konsequenzen im politischen Handeln. Sie machen darauf aufmerksam, dass wir nicht mehr länger so weiterleben können, als würde es uns nichts angehen, was auf den anderen Kontinenten dieses Planeten geschieht. Weiterlesen