1.) Ein Mann trifft in New York in einem Café eine Frau, die exakt so aussieht wie seine Ex-Freundin Debbie. Es stellt sich heraus, dass sie tatsächlich eine Version von Debbie ist, allerdings stammt diese Debbie aus einem Paralleluniversum. Die „echte“ Debbie war nach Australien ausgewandert. Ihre Doppelgängerin nimmt in ihrem Paralleluniversum an einer bizarren TV-Show teil. Sie wurde auf unsere Erde geschickt, um die eine Sache zu finden, die ihre Welt von unserer unterscheidet. Findet sie diese Besonderheit, gewinnt sie eine Million Dollar. Wenn nicht, muss sie für immer in unserer Realität bleiben. In der letzten Runde der Show waren es die Selfie-Sticks, die in ihrer Welt fehlten. Weiterlesen
Schlagwortarchiv: Bibel
Nun lass doch mal gut sein!
Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn zu einem heiligen Tag. Denn an diesem Tag ruhte Gott aus von all seinen Werken, die er geschaffen und gemacht hatte. (1. Mose 2,3)
Ich glaube, jetzt ist mal genug, dachte Gott und lehnte sich zurück. Das reicht so. Obwohl, vielleicht sollte ich die Sonne noch ein Stück wegrücken von der Erde. Nicht, dass das mal zu heiß wird. Aber dann müsste ich alles neu zurechtrücken, also der Kreis der Erde um die Sonne, den Abstand zum Mond. Ach nein, das geht schon so.
Obwohl, da bei den Sternen – sind das genug? Und müssten die nicht ein bisschen heller sein? Wenn die Menschen erst einmal lernen, sich selbst Licht anzumachen, dann sehen sie die Sterne vielleicht nicht mehr. Und die sind schon sehr schön. Ach, ich finde, dieser Himmel, der ganze Kosmos, das sieht richtig gut aus. Weiterlesen
Klarheit statt Eindeutigkeit
Sehr verehrte Damen und Herren, und alle dazwischen und außerhalb! Wer das Format „ZDF Magazin Royale“ kennt, kennt auch die Anrede, mit der Jan Böhmermann die Zuschauer wöchentlich begrüßt. Das klingt umständlich, vor allem wenn er in einer Sendung die Redewendung mehrmals verwendet. Sehr verehrte Damen und Herren, und alle dazwischen und außerhalb! Was ist das? Provokation, Ironie? Wahrscheinlich beides. Längst haben wir uns daran gewöhnt, wenn bei einer Stellenausschreibung in Klammern die Kürzel w, m, d für weiblich, männlich, divers stehen. Weiterlesen
Stadtradeln #3: In Bewegung bleiben
Denn in ihm leben, weben und sind wir. (Apostelgeschichte 17,28)
Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt dieses besondere Gefühl: Der Fahrtwind im Gesicht, das gleichmäßige Treten der Pedale, der eigene Atem, der ruhiger wird. Der Körper arbeitet, der Kopf wird frei, und manchmal ordnen sich die Gedanken beinahe von selbst. Bewegung tut gut – nicht nur den Muskeln, sondern auch Geist und Seele. Weiterlesen
Stadtradeln #2: SucheSicherenRadweg – und weitere Wege!
Wer sich auf der Stadtradeln-Homepage angemeldet hat und auch schon die erste Willkommensmail unseres Teamkapitäns Frank Rosinger erhalten hat, wird über den Hashtag #SucheSicherenRadweg gestolpert sein. Sicherlich kann jeder von uns, der mit dem Fahrrad unterwegs ist, sich mit dieser Aussage identifizieren. Einen eigenen Weg zu haben, auf dem man sicher und recht abgeschirmt stressfrei Rad fahren kann – das bieten leider nur unsere niederländischen Nachbarn im großen Ausmaße an. Weiterlesen
Stadtradeln #1: Gegenwindzeit
Wir leben in einer Gegenwindzeit. Ständig bläst uns der Wind ins Gesicht und hindert uns am Vorankommen. Denn immer gibt es etwas, das dagegen spricht oder von anderen anders gesehen wird. Das kann mitunter ziemlich nervtötend sein. Gegenwindzeit.
Was kann da helfen? Vielleicht ein kurzer Blick in die Bibel. Denn da ist der Wind nicht bloß eine (mal angenehme, mal unangenehme) Naturkraft. Er ist auch etwas, durch das Gott sich vernehmbar macht. Die hebräische Bibel benutzt für den Wind, den Atem und den in unsere Welt hineinwirkenden Gott ein und dasselbe Wort: ruach. Diese ruach ist am Werk, wenn Menschen aufatmen, wenn etwas in Bewegung gerät, wenn frischer Wind zu spüren ist, aber eben auch, wenn uns der Wind entgegenbläst. Weiterlesen
„Siehe, ich mache alles neu!“ – die Jahreslosung in karnevalistischer Zeit
Bunte Tage,
da sind sie wieder – endlich
von vielen lange herbei gesehnt
Unter dicker Schminke und im Clown-Kostüm
nicht immer diese Frage beantworten müssen:
Wie geht es Dir? Weiterlesen
Einfach mal wieder Danke sagen
Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster. (Psalm 92,2)
Bedanken Sie sich manchmal, hin und wieder oder sogar oft für das eine oder andere? Wenn jemand Ihnen die Tür aufgehalten hat? Wenn jemand Ihnen zugehört hat? Wenn der oder die an der Kasse geduldig Ihren ganzen Einkauf gescannt hat? Ich glaube, es gibt eine ganze Menge, wofür ich jeden Tag jemandem „Danke“ sagen könnte. Manchmal sage ich es und manchmal auch nicht. Vielleicht, weil ich es für selbstverständlich halte? Weiterlesen
Ihr seid geliebt
Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge. (Apostelgeschichte 26,22)
Seit 125 Jahren wird in unserer Thomaskirche das biblische Wort gehört und bedacht, feiern Menschen Taufe, Konfirmation und Trauung, auch manche Trauerfeiern. Viele von Ihnen verbinden Erinnerungen mit dieser Kirche.
Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge – diese Worte soll der Apostel Paulus gesprochen haben, als er befragt wurde, um zu klären, ob er in Haft und vor Gericht muss. Der Apostel Paulus war wohl der erfolgreichste Missionar der jungen christlichen Gemeinden, ohne sein Wirken wäre das Christentum vielleicht nie zur Weltreligion geworden. Weiterlesen
Bleiben Sie zuversichtlich!
Gott ist unsere Zuversicht und Stärke. (Psalm 46,2)
„Bleiben Sie zuversichtlich!“ Es war im März 2020, zu Beginn der Corona-Zeit, als Ingo Zamperoni das erste Mal diesen Satz sagte, am Ende der Tagesthemen. Bleiben Sie zuversichtlich! Zuversicht war das, was wir auch heute dringend nötig haben – ein positiver Blick nach vorn, die Hoffnung, dass etwas Gutes geschieht in der Zukunft. Aber ganz ehrlich – viel Grund zur Zuversicht vermitteln die Tagesthemen eher selten. Eher ist es so, dass man angesichts der Nachrichten die Zuversicht verlieren könnte. Weiterlesen