Unendlich tröstend und stärkend

Würde ich hochfliegen, wo das Morgenrot leuchtet, mich niederlassen, wo die Sonne im Meer versinkt: Selbst dort nimmst du mich an die Hand und legst deinen starken Arm um mich. (Psalm 139,9+10)

Ich weiß nicht, ob Sie schon Pläne für diesen Sommer geschmiedet haben. Einfach mal raus aus der Stadt und ins Grüne, in die Berge oder ans Meer. Das 9-Euro-Ticket kann ja helfen, Wünsche und Träume wahr werden zu lassen. Einfach mal irgendwo anders hin, frische Luft schnuppern – auch wenn sich die Luftqualität in Essen ja in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert hat. Weiterlesen

Der beste aller Wünsche

Ich wünsche dir, dass es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund bist, so wie es deiner Seele gut geht. (3. Brief des Johannes 1,2)

Es tut gut, wenn uns solche Wünsche zugesprochen werden. Wünsche, die unser körperliches und auch seelisches Wohlbefinden stärken wollen. Sie stehen oft am Ende eines Briefes oder auf einer Glückwunschkarte. Schreiben Sie noch Briefe oder Karten? Ich selbst schreibe nur noch selten Briefe, nicht nur wegen meiner unleserlichen Handschrift. Meist nutze ich die schnelle und bequeme Art der Kommunikation und schreibe E-Mails oder Kurznachrichten über Messenger-Apps. Weiterlesen

Wunderbar!

Die Tauben macht er hören und die Sprachlosen reden. (Markus 7,37)

Was für eine schöne Geschichte. Da wird einer zu Jesus gebracht, der schwer krank ist und alle hoffen und gehen wohl auch davon aus, dass Jesus ihn heilen kann und es auch tun wird.

Und die Erwartungen erfüllen sich. Jesus wendet sich dem Kranken zu, nimmt sich richtig Zeit, berührt ihn, heilt mit seiner Spucke. Und so kann einer wieder hören und sprechen, kann einer wieder ganz normal am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, ist nicht mehr isoliert, ist nicht mehr auf andere angewiesen, auf Menschen, die ihn ohne Worte verstehen. Er kann wieder selbst reden und hören. Wunderbar! Weiterlesen

Kain und Abel

Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? (1. Mose 4,9a)

„Des is hoit so“ – „Das ist halt so“ – mit diesem Satz kommentiert unsere bayerische Freundin oft Geschehnisse, die nicht so ganz gut gelaufen sind, an denen aber nun auch nichts mehr zu ändern ist. Zum Beispiel, wenn mal wieder der Blitz in die Telefonanlage eingeschlagen ist und dann wieder Telefon und Internet für längere Zeit ausfallen. Nicht schön, aber: „Des is hoit so.“

Im Leben gibt es ja so manches, das anders verläuft, als wir uns das wünschen. Viele Menschen fühlen sich inzwischen nur noch genervt, wenn sie das Wort „Corona“ hören, einige sind verzweifelt und wieder andere fühlen sich um so manches betrogen, was in den letzten Monaten auf Grund dieser Krise nicht stattfinden konnte. Weiterlesen

Beten ist Beziehungspflege

Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! Betet zugleich auch für uns, auf dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir vom Geheimnis Christi reden können, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin, auf dass ich es so offenbar mache, wie ich es soll. (Kolosser 4,2-4)

„Beharrlichkeit, die. Substantiv, feminin, Synonyme: Ausdauer, Hartnäckigkeit, standhaft“. Das finden Sie, wenn Sie im Duden unter „Beharrlichkeit“ nachschlagen. Um beharrlich bei der Sache zu bleiben, muss man daran Interesse haben. Man kann aber auch in Dingen beharrlich sein, die uns eigentlich nicht besonders gefallen: Diät halten zum Beispiel, also beharrlich allen leckeren Versuchungen widerstehen. Beharrlichkeit hat aber immer einen bestimmten Antrieb: ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Weiterlesen

Vom Splitter und vom Balken

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? (Matthäus 7,3)

Vor fünf Wochen haben wir Weihnachten gefeiert. Kommt es Ihnen auch schon länger vor? Trotzdem ist es schön, sich noch einmal bewusst an Weihnachten zu erinnern. An das, was wir den ganzen Dezember über, ja eigentlich immer, herbeisehnen – Jesu Ankunft in dieser Welt, den Frieden, der damit einhergeht. Das alles erwarten wir und vielleicht finden wir es auch für einen kurzen Moment.

Aber jetzt? Sind Sie noch in weihnachtlicher Stimmung? Wenn ich mich umschaue, dann sehe ich eher Frust und steigende Ungeduld. „Hätte der oder die doch mal besser gearbeitet, dann wären wir jetzt schon viel weiter!“ In Matthäus 7 denkt Jesus konsequent weiter, wie ein gutes Zusammenleben aussehen sollte. Weiterlesen

Nehmt die Hoffnung mit!

Wir haben gerade Weihnachten gefeiert. Hoffentlich hatten Sie ein paar schöne Tage, auch wenn sie sicherlich ganz anders waren als in den Jahren zuvor. Aber jetzt ist Weihnachten vorbei. Viele Menschen haben schon den Weihnachtsbaum nach draußen gestellt und die Dekoration weggepackt bis zum Ende dieses Jahres. Das neue Jahr 2021 hat angefangen. Heute ist jedoch noch einmal ein besonderer Tag: der Königstag. Normalerweise ziehen an diesem Tag die Sternsinger durch die Straßen und schreiben den Segen an die Türen. Weiterlesen

Mit Jesajas Zuspruch gegen die Corona-Müdigkeit

Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jesaja 40,31)

Wie geht es Ihnen heute? Und wie ist es Ihnen ergangen in den letzten Wochen und Monaten? Fühlen Sie sich vielleicht auch inzwischen ein bisschen müde und kraftlos? Beinahe täglich neue Verordnungen und Bestimmungen. Seit einigen Wochen immer weitere Lockerungen, die vor allem unsere Familien in der letzten Zeit vor beinahe täglich neue Herausforderungen stellten. Lange Zeit keine Schule, in den Kitas nur Notbetreuung und dann die langsame Öffnung und immer wieder das Wort „Regelbetrieb“, der aber doch natürlich in dieser Zeit keiner sein konnte. Weiterlesen

Mit Gottes Hilfe kommt Kraft

Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Vertrauen würdet ihr stark sein. (Jesaja 30,15)

Mensch, sind Sie tapfer! habe ich zu dem Patienten gesagt, mit dem ich nun, da die Umstände es erfordern, regelmäßig telefoniere. Sind Sie tapfer! Und ich meinte das auch so. Denn nicht allein, dass er seit Wochen im Krankenhaus liegt, schon vorher so weit weg von zu Hause und seinen Angehörigen war, dass er nur am Wochenende Besuch bekommen konnte, so fällt diese Unterstützung ja nun auch schon seit Wochen weg. Weiterlesen

Gott ist da

Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. (4. Mose 6,24-26)

Bekannte Worte. Wir hören sie am Ende vieler Gottesdienste. Mit dem sogenannten „Aaronitischen Segen“ werden wir häufig in unseren Alltag „entlassen“.

Der heutige Sonntag trägt den Namen „Trinitatis“. Sie merken, darin versteckt sich das Wort „Trinität“ – „Dreifaltigkeit“. Wir beten zu dem einen Gott. Doch dieser hat nicht nur eine Gestalt. Vielen anderen Kulturen fällt es schwer, das zu verstehen. Man wirft dem Christentum häufig vor, dass wir gar nicht an einen Gott glauben, sondern an drei. Dreifaltigkeit ist nicht leicht zu verstehen oder zu erklären. Weiterlesen