Ein Brief für unsere Zeit

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn`s ihr wohlgeht, so geht`s euch auch wohl. (Jeremia 29,7)

Als christliche Gemeinde leben wir mitten in der Welt. Und so tragen wir auch Verantwortung für die Welt, für die Stadt. Wir können und sollen uns als Gemeinde nicht heraushalten aus dem, was die Welt bewegt und treibt.

Vor 2500 Jahren schreibt der Prophet Jeremia an die Israeliten, die im babylonischen Exil leben müssen. Sie leben dort, wo sie nicht leben wollen, und doch fordert Gott sie durch den Mund des Propheten auf, sich nicht nur irgendwie mit der Situation zu arrangieren, sondern der Stadt Bestes zu suchen, sogar noch für sie zu beten, ja, dort wirklich zu leben und sich auf die Welt und die Stadt einzulassen: Baut Häuser und wohnt darin, pflanzt Gärten und esst ihre Früchte, heiratet und suchet der Stadt Bestes. Weiterlesen

Mit Jesajas Zuspruch gegen die Corona-Müdigkeit

Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jesaja 40,31)

Wie geht es Ihnen heute? Und wie ist es Ihnen ergangen in den letzten Wochen und Monaten? Fühlen Sie sich vielleicht auch inzwischen ein bisschen müde und kraftlos? Beinahe täglich neue Verordnungen und Bestimmungen. Seit einigen Wochen immer weitere Lockerungen, die vor allem unsere Familien in der letzten Zeit vor beinahe täglich neue Herausforderungen stellten. Lange Zeit keine Schule, in den Kitas nur Notbetreuung und dann die langsame Öffnung und immer wieder das Wort „Regelbetrieb“, der aber doch natürlich in dieser Zeit keiner sein konnte. Weiterlesen