Stadtradeln #3: In Bewegung bleiben

Denn in ihm leben, weben und sind wir. (Apostelgeschichte 17,28)

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt dieses besondere Gefühl: Der Fahrtwind im Gesicht, das gleichmäßige Treten der Pedale, der eigene Atem, der ruhiger wird. Der Körper arbeitet, der Kopf wird frei, und manchmal ordnen sich die Gedanken beinahe von selbst. Bewegung tut gut – nicht nur den Muskeln, sondern auch Geist und Seele. Weiterlesen

Stadtradeln #1: Gegenwindzeit

Wir leben in einer Gegenwindzeit. Ständig bläst uns der Wind ins Gesicht und hindert uns am Vorankommen. Denn immer gibt es etwas, das dagegen spricht oder von anderen anders gesehen wird. Das kann mitunter ziemlich nervtötend sein. Gegenwindzeit.

Was kann da helfen? Vielleicht ein kurzer Blick in die Bibel. Denn da ist der Wind nicht bloß eine (mal angenehme, mal unangenehme) Naturkraft. Er ist auch etwas, durch das Gott sich vernehmbar macht. Die hebräische Bibel benutzt für den Wind, den Atem und den in unsere Welt hineinwirkenden Gott ein und dasselbe Wort: ruach. Diese ruach ist am Werk, wenn Menschen aufatmen, wenn etwas in Bewegung gerät, wenn frischer Wind zu spüren ist, aber eben auch, wenn uns der Wind entgegenbläst. Weiterlesen