Warum die Engel sangen

Manchmal passiert es einfach: Ich höre ein Lied, und auf einmal bin ich woanders – nur für einen Moment. Im Supermarkt laufen ein paar Takte eines alten Weihnachtsliedes, und plötzlich bin ich wieder Kind, sitze am Tannenbaum im Sauerland und rieche den Duft des selbstgebackenen Spritzgebäcks. Oder ich stehe in der vollen Straßenbahn, jemand summt leise vor sich hin – und auf einmal wird alles ein kleines Stück leichter. Der Tag selbst ändert sich nicht, aber etwas in mir selbst fühlt sich anders an.

Singen wirkt direkt. Es spricht uns an, bevor wir es mit dem Kopf begreifen. Es erreicht etwas in uns, das Worte allein oft nicht schaffen. Weiterlesen

Mein Traum einer Kirche der Zukunft

Du stellst meine Füße auf weiten Raum. (Psalm 31,9)

Ich träume eine Kirche, die Weite und Freiheit atmet – im Einklang mit der Psalmbeterin „Du, Gott, stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9). Eine Kirche, in der meine Kinder und Enkelkinder sich wohlfühlen, auf die sie stolz sind und in die sie ihre Freundinnen und Freunde gerne einladen. Weiterlesen