Ihr seid der Tempel

Das Fundament ist gelegt: Jesus Christus. Niemand kann ein anderes legen. (1. Korinther 3,11)

Ein lautes Krachen erfüllt die Gegend. Menschen schreien und rennen. Eine riesige Staubwolke wird hochgewirbelt, während das große Gebäude in sich zusammenfällt. Es ist der 3. März 2009 um 13.58 Uhr, als das Kölner Stadtarchiv einstürzt. Zwei Menschen sterben, Menschen verlieren ihre Wohnungen. Womit genau der Einsturz zusammen hängt, ist bis heute nicht geklärt. Nur eines weiß man: es hatte etwas mit den Bauarbeiten der U-Bahn, die unter dem Gebäude stattfanden, zu tun. Wer aber verantwortlich ist, ob es bauliche Mängel gab, ist unklar. Weiterlesen

Ein ganz besonderer Weg

Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich. (Johannes 14,6)

Nach dem Zeugnis des Johannesevangeliums wendet sich Jesus unmittelbar vor seiner Passion in einer Abschiedsrede an seine Jünger. Er kündigt seinen Abschied an mit den Worten: „Wo ich hingehe, den Weg wisst ihr.“ Der Jünger Thomas antwortet fragend: „Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen?“ Darauf dann die Antwort Jesu: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“

Thomas stellt hier Jesus die Grundsatz-Frage nach der Orientierung des Lebens. „Wohin gehst du? Wohin sollen wir gehen, Jesus?“ Und Jesu Antwort ist von ebenso grundsätzlicher Bedeutung. Sie ist keine Ortsangabe für das eigene Lebensziel. Jesu Antwort meint vielmehr: „Verlasst euch in allen Wohin-Fragen des Lebens auf mich. Ich selbst bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Ich selbst bin die Antwort auf die Wohin-Fragen eures Lebens.“ Weiterlesen