Auferstehung heißt Tag für Tag ein Stück Himmel auf Erden

In diesen Tagen vor Ostern bekomme ich neben freudigen Mitteilungen auch einige traurige Nachrichten. Das Thema „Krankheit“ ist bei Freunden und in vielen Familien präsent. Deshalb treffen mich die Zeilen aus einem Gedicht, dass Andreas Geister nach Gedanken von Dorothee Sölle verfasste, ganz besonders:

„Lachen werde ich gegen ihn (den Tod) und singen, so dass es die anderen ansteckt, und Geschichten erzählen, wie man ihn überlistet, und allen erzählen, wie die Osterfrauen seine Niederlage aufdeckten. Zusammen mit euch, meine Freunde, werde ich ihm Tag um Tag Land abgewinnen.

Diese Worte bewegen mich; weil sie, indem sie den Tod nicht ausblenden, so nah an meiner Realität ist. Weil sie deutlich machen, dass es unsere Aufgabe ist, von der Auferstehung im Alltag zu sprechen. Auch wenn die äußeren Umstände, die von Schmerz und Trauer geprägt sind, sich anders anfühlen. Ostern ist kein Satz aus einem theologischen Lehrbuch. Weiterlesen

Über das Taufen – als Theo-Slam!

Was um alles in der Welt ist ein Theo-Slam? Das habe ich mich während meines Kontaktstudiums in Tübingen gefragt, als die Studentinnen und Studenten als Ersatz für einen kurzfristig abgesagten Vortrag den „1. Tübinger Theo-Slam im Stift“ ankündigten. Dabei handelte es sich – in Anlehnung an einen „Poetry-Slam“ – um einen literarischen Vortragswettbewerb über ein theologisches Thema, wobei der Beitrag in rhythmisierter Gedichtform abzuliefern war. Die Preise waren für alle Teilnehmer dieselben (schließlich handelte es sich um einen Wettbewerb unter evangelischen Theologen und alles allein aus Gnade!): eine Tafel Schokolade. Das Vergnügen war unter Zuhörenden und Vortragenden gleichermaßen groß! Mein eigener Beitrag handelte von der Taufe. Weiterlesen