Die Fridays for Future-Bewegung macht mir Mut

Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele? (Matthäus 16,26)

Das Klima ist in aller Munde. Schon wieder erreichten die Temperaturen im Sommer Rekordmarken und der Klimawandel ist auch bei uns in den Extremen spürbar: Zu wenig Wasser bei großer Hitze, zu viel Wasser bei Starkregen und Hagel im Hitzegewitter…

Schülerinnen und Schüler gehen auf die Straßen. Vor wenigen Wochen, zeitgleich mit dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund, trafen sich 40.000 junge Menschen in Aachen. Sie waren aus unterschiedlichen europäischen Ländern angereist, um gemeinsam am schulfreien Freitag zu demonstrieren. Weltweit fordern Jugendliche ein Umdenken und endlich weitreichende Konsequenzen im politischen Handeln. Sie machen darauf aufmerksam, dass wir nicht mehr länger so weiterleben können, als würde es uns nichts angehen, was auf den anderen Kontinenten dieses Planeten geschieht. Weiterlesen

Es gibt viel zu tun und einiges zu lassen

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. (1. Mose 2,15)

„Früher war alles besser!“ Dieser Satz ist natürlich Blödsinn, aber früher war vieles anders. Zum Beispiel gehörten zu Urlaubsfahrten mit dem eigenen PKW stets insektenverschmierte Scheiben. Das Getreide auf dem Feld, an dem wir wohnten, war so hoch, dass wir uns darin als Kinder verstecken konnten und an den Rändern wuchsen Korn- und Mohnblumen und Margeriten. Es gab viele verschiedene Schmetterlingsarten und reichlich Raupen. Deutlich weniger Menschen als heute besaßen ein eigenes Auto. Heute stehen vor manchem Einfamilienhaus bis zu drei Autos.

Anfang Mai titelten viele Zeitungen „Eine Million Arten vor dem Aussterben – Sehr viele Pflanzen und Tiere könnten für immer verschwinden“. Der Bericht des Weltbiodiversitätsrates ist alarmierend. Unzählige Arten von Tieren und Pflanzen sind bereits für immer verschwunden. Viele Lebensräume sind nicht mehr intakt. Weiterlesen