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Maria Magdalena | Vom Aufbrechen #3

Aufbrechen und losgehen, das machen Menschen überall und zu allen Zeiten. Auch die Bibel erzählt davon, dieses unglaubliche Aufbruchsbuch. Sie erzählt von Leuten, die aufgebrochen sind, freiwillig oder unfreiwillig, ängstlich, zögerlich, mutig, begeistert. Ihre Geschichten begleiten uns durch die Woche – zum Abschluss heute: Maria Magdalena.

Ich bin Maria Magdalena und ich folge Jesus nun seit einiger Zeit.

Warum ich ihm folge? Warum ich meine Heimat verlassen habe und mit ihm aufgebrochen bin, obwohl überhaupt nicht klar ist, wohin wir eigentlich unterwegs sind? Aus tiefer Dankbarkeit. Wissen Sie, bis ich Jesus begegnet bin, erging es mir fürchterlich. Es ist schwer in Worte zu fassen, was ich erlitt und deshalb beschreibe ich es am Besten, wenn ich sage, ich war von bösen Geistern besessen, ich war von Sinnen, hoffnungslos und wahnsinnig zu gleich.

Jesus hat mich geheilt. Keine Ahnung wie, es ist letztlich auch egal. Er heilt mich, einfach so; ohne Geld zu verlangen oder sich einen Vorteil zu versprechen. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar. Deshalb folge ich ihm und unterstütze ihn, wo ich nur kann. Er ist ein wunderbarer Mensch, der eine wunderbare Botschaft verbreitet.

Wohin wir gehen, und wohin das alles führen soll, weiß ich nicht. Manchmal wünsche ich mir, ich würde das Ziel des Ganzen besser verstehen. Ich weiß auch gar nicht genau, ob wir ein bestimmtes Ziel haben und ob wir jemals ankommen werden…?

Michaela Patuto Krause